Der deutsche Spitz – ein idealer Familien- und Wachhund
Der Spitz, in seiner heutigen Form, wurde in Deutschland gezüchtet, gehört aber zu den ältesten Hunderassen der Welt. Er ist ein sehr anhänglicher Hund, der sich Fremden gegenüber stets misstrauisch zeigt.
Zur Rasse des Deutschen Spitz sind die verschiedenen Variationen Wolfsspitz, Großspitz, Mittelspitz, Kleinspitz und Zwergspitz, sowie der Japan Spitz und der Volpinio Italiano zusammengefasst. Obwohl sich diese in Größe und Farbe unterscheiden, bilden sie eine gemeinsame Familie, mit ähnlichen Wesensmerkmalen und dem spitztypischen Aussehen.
Der Spitz hat ein auffallend schönes Haarkleid. Dieses besteht aus besonders üppiger Unterwolle und langem, gerade vom Körper abstehenden Deckhaar. Den frechen Gesichtsausdruck erhält der Spitz durch seinen fuchsähnlichen Kopf, die flinken Augen und die spitzen kleinen Ohren, welche nahe beieinander liegen. Seine buschige Rute trägt der Spitz munter über den Rücken geschwungen. Der Körperbau des Hundes ist kompakt gedrungen, fast quadratisch.
Der Spitz ist äußerst gelehrig, ihm Gehorsam beizubringen kann allerdings ziemlich anstrengend sein. Er hat eine sehr anhängliche und treue Art, ist Fremden gegenüber jedoch stets misstrauisch eingestellt. Diese Eigenschaften, sowie der kaum ausgeprägte Jagdtrieb und das hevorragende Gehör des Hundes, machen ihn zum idealen Wachhund. Berichten zufolge sollen Spitze das Haus ihres Herrchens sogar noch nach dessen Auszug bewacht haben. Diese Wachsamkeit brachte dem Spitz das Vorurteil ein, er sei ein unberechenbarer, eigensinniger Hund und ein permanenter Kläffer. Es ist schon richtig, dass der Spitz viel bellt. Doch der einzige Grund dafür ist, dass er eine Gefahr wittert und durch sein Bellen darauf hinweisen will. Was ihm fremd ist, fällt seinem Misstrauen zum Opfer und wird verbellt. Das können auch einmal die Gäste des Herrchen sein.
Durch seine anhängliche, lebhafte und mutige, jedoch keineswegs aggressive Art, ist er auch als Familienhund hervorragend geeignet. Für Streicheleinheiten ist er immer gern zu haben. Man kann auch tolle Bilder von ihm schießen und diese dann mit Hilfe einer Fotobuch Software im Internet veröffentlichen.
Da der Spitz sehr robust und wetterunempfindlich ist, bereiten ihm Spaziergänge bei Regen oder Schnee keinerlei Schwierigkeiten. Lässt man ihn frei herumlaufen, wird er sich kaum weit vom Haus entfernen, da das Herumstrolchen, Stromern oder Wildern ihn überhaupt nicht interessiert. Gerade wer in einer etwas einsameren Gegend wohnt, kann sich keinen besseren Aufpasser wünschen.